CAFE K in Berlin Charlottenburg

Donnerstag, 26. April

ab 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: Wie es Ihnen gefällt!

WARUM ES EINEN SO INS CAFÉ ZIEHT?
ELSE LASKER-SCHÜLER – Gedichte und Briefe an ihre Freunde

Gesprochen von Blanche Kommerell, 
mit Wolfgang Bender (Violine)

Else Lasker-Schüler, geboren in Wuppertal-Elberfeld und in Berlin zur Dichterin geworden, hatte zu der Stadt ihrer Erfolge eine schöpferische, aber schließlich auch schmerzliche Beziehung. 1894 mit ihrem Mann Berthold Lasker in die „kreisende Weltfabrik“ gekommen, befreite sie sich bald aus der Rolle der „Arztfrau“, studierte Malerei und schrieb Gedichte, inspiriert von Künstlerfreunden wie Peter Hille; sie bekam einen unehelichen Sohn und ließ sich scheiden.

An der Seite ihres zweiten Ehemanns Herwarth Walden, dem Galeristen und Herausgeber des „Sturm“, wurde sie zu einer der phantastischsten Künstlergestalten der Vorkriegszeit; Gedichtbände wie „Der siebente Tage“ und „Hebräische Balladen“ erschienen. Die Trennung von Walden 1910 aber brachte den „Prinz von Theben“ in große Not, Lesungen und Spenden mußten helfen. Mehrere ihrer Künstlerfreunde, Franz Marc, Georg Trakl, nahm ihr der Krieg, so wurde es einsamer um sie. Zwar spielte das Deutsche Theater 1919 ihr Schauspiel „Die Wupper“; im Verlag Paul Cassirer erschienen in diesem und dem nächsten Jahr ihre Werke in zehn Bänden, aber das Leben der Dichterin in Deutschland blieb schwierig, unstet, von Existenzsorgen belastet und auch von antisemitischer Feindseligkeit bedroht.
1933 verließ sie Berlin für immer und lebte seitdem in Zürich und schließlich bis zum Ende ihres Lebens 1945 in Jerusalem.

 

Dazu wie immer bei Konzerten & Lesungen im CAFÉ K: eine kleine, aber feine Abendkarte und ausgewählte Weine.

RESERVIERUNG ERFORDERLICH!!

Reservierungen bitte per E-Mail an: reservierung@cafe-k.com