CAFE K in Berlin Charlottenburg

Donnerstag, 13. Juli

ab 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: wie es Ihnen gefällt!

KLINGSORS LETZTER SOMMER
Hermann Hesse – Dichter und Maler

Blanche Kommerell & musikalische Begleitung

Hermann Hesse, am 2. Juli 1877 im schwäbischen Calw geboren, 1962 im schweizerischen Montagnola im Tessin gestorben, wird noch immer viel gelesen und geliebt von Menschen, denen seine aus eigenem, auch schwerem Erleben entstandenen Romane und Erzählungen poetische Lebenshilfe sind. Wie jede Blüte welkt und jede Jugend / Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, / Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend / Zu ihrer Zeit… – so beginnt Stufen, eines seiner bekanntesten Gedichte.

Eine neue Lebensstufe für Hesse selbst war das Jahr 1919. Der Krieg, den er als überzeugter Pazifist abgelehnt hatte, war vorüber; im April dieses Jahres zog er ins Tessin und das Licht und die Farben der Landschaft erweckten auf vielen Wanderungen heftig sein seit 1916 geübtes Talent zur Malerei. Es konnte so nicht ausbleiben, dass, neben seinen Romanen und Erzählungen, mancher Gedanke zu dieser Kunst in Gedichten, Briefen und kleineren Texten entstand.

Ein berührendes Zeugnis von Hesses tiefer Beziehung zur Malerei ist die in diesem Jahr 1919 entstandene Erzählung Klingsors letzter Sommer, in der der Maler Klingsor, schon dem Ende seines Lebens nahe, rauschhaft noch einmal eine allerhöchste Höhe der Kunst zu erreichen sucht. Diese Erzählung, Gedichte, Briefe und Gedanken Hermann Hesses zur Malerei stellt Blanche Kommerell in ihrer Lesung vor.


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